Bonner Resolution zum Doping im Sport
27. Juni 2008 | Von admin | Kategorie: 04 Standpunkte, 05 Hintergründe, 07 News über uns, Besonders empfohlenEnde Mai 2008 veranstaltete unser Verein einen Fachübergreifenden Doping-Kongress in Bonn. Die gemeinsam erarbeiteten Inhalte wurden nun in der Bonner Resolution zum Doping im Sport zusammen gefasst:
Bonner Resolution zum Doping im Sport
einzelner Personen dargestellt. Diese Sichtweise ist zu einfach und bedarf einer
Ergänzung: Doping ist ein kollektiv erzeugtes Phänomen, das sich vornehmlich aus
dem Zusammenwirken von Spitzensport, Wirtschaft, Politik, Massenmedien und
Publikum ergeben hat. Eine effektive Dopingbekämpfung kann nur durchgesetzt
werden, wenn alle an der Problemerzeugung beteiligten Akteure auch bei der
Problemlösung einbezogen werden.
Tode führen. Alle Sportler müssen aktiv und intensiv vor solchen Folgen geschützt
werden. Das gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche.
Bemühungen müssen ausreichend finanziert und mit den internationalen Maßnahmen
koordiniert werden. Der Präventionsgedanke darf dabei nicht auf der Appell-Ebene
verbleiben, sondern muss sich in konkreten Maßnahmen niederschlagen. Dabei ist
auch der Breitensport einzubeziehen. Projekte, die direkt an der Basis arbeiten, sind
verstärkt zu fördern. Prävention hat Vorrang vor repressiven Maßnahmen.
unterläuft diese in einer subversiven Weise und gefährdet dadurch den gesamten
Sport.
Die strukturellen Bedingungen für die Abwicklung von Training und Wettkampf sind
durch die Sportorganisationen so einzurichten, dass ein faires Verhalten auch
durchschnittlich möglich ist.
nur gleiche Standards ermöglichen den Sportlern bei internationalen Wettkämpfen
gleiche Chancen.
möglich werden. Dabei ist Transparenz des Systems und der Maßnahmen die
Voraussetzung für Akzeptanz.
Rechtsstandards entsprechen.
Deutsche Sportschiedsgericht bei der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit
(DIS) wird den Sportverbänden empfohlen.
Bonn, im Mai 2008