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Wölfe Freiburg werben für EnergyDrink “Doping”

29. Oktober 2009 | Von smo | Kategorie: 02 Presseschau, 04 Standpunkte, 10 Unsere Kommentare

Die Badische Zeitung berichtet vom EnergyDrink “Doping” des Sportjournalisten Iko Bebic. Der Eishockeyclub Wölfe Freiburg macht inzwischen Werbung für die Brause. Wir können uns mit dem Drink nicht anfreunden und kommentieren den Beitrag der Badischen Zeitung:

Die Wölfe nehmen jeden Cent, den sie bekommen können, nichts dagegen. Aber dafür den Begriff “Doping” zu missbrauchen, geht zuweit und schadet dem Sport mehr, als es den Wölfen nutzt.
Die Wölfe machen dabei - wie Sportjournalist(!) Bebic  - den Fehler, anzunehmen, es gäbe legales Doping. Das existiert so wenig, wie legales Verbrechen und beschreibt im Sport eben nicht Leistungssteigerung im allgemeinen, sondern nur die illegale Leistungssteigerung. Wer dopt, verstößt immer gegen die Regeln.
Der Drink missbraucht den Begriff “Doping” als Aufmerksamkeit steigerndes Stilmittel und als Synonym für Leistungssteigerung. Der Begriff soll verkaufen. Doping, die größte Bedrohung des Sports, wird dadurch verharmlost. Vor allem Nachwuchssportlern sollte eigentlich klar gemacht werden, dass für Gesundheit und Kariere gefährliche Mittel und Methoden “Doping” heißen - nicht eine legale überteuerte Zuckerbrause.
Die Ausrede Herr Döpkes mit dem Schwenniger Bordel ist so dünn, dass es schon peinlich wirkt. Ich wünsche den Wölfen sportlichen Erfolg, ohne Doping. Und der Brause “Doping” wünsche ich eine Namensänderung! Zum Wohl des Sports!

http://www.badische-zeitung.de/woelfe-freiburg/woelfe-werben-fuer-doping-ein-neues-wachmachergetraenk–21610224.html?r=60#last-comment

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