Sonderrolle Spitzensport
1. November 2009 | Von smo | Kategorie: 02 Presseschau, 10 Unsere Kommentareveranlasste zu folgendem Kommentar:
Dem Spitzensport kommt in der Debatte um pharmakologische Leistungssteigerung eine Sonderrolle zu. Die gesellschaftliche Akzeptanz entsprechender Mittel und Methoden scheint bei Doping im Spitzensport zu enden. Während der Ritalin schluckende Student keine gesellschaftliche Ächtung befürchten muss, muss der dopende Fußballer mit Schuld und Schande umgehen.
Dem Sport kommt deshalb eine moralische Sonderstellung zu, weil es moralische Werte, wie Chancengleichheit, Fairness, Freude am ehrlichen Wettkampf, Freundschaft, Selbstlosigkeit, Ehrlichkeit, Großzügigkeit und Solidarität sind, die Sport von Zirkus und Showbiz unterscheiden und zu Sport machen. Und mit denen letztlich auch Geld verdient wird.
http://www.zeit.de/sport/2009-10/doping-kohl-medikamente-hgh?page=all
