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Vancouver 2010: Größtes Anti-Doping-Programm gestartet - “Wir setzen unsere strikte Null-Toleranz fort. Wir sind bereit”

3. Februar 2010 | Von sportgericht.de | Kategorie: 01 Nachrichten

Eine Task Force des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), des kanadischen Organisationskomitees (Vanoc) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) haben den Startschuss für das umfangreichste Doping-Kontrollprogramm bei Olympischen Winterspielen gegeben. Rund 2000 Doping-Tests wird es vor und während der XXI. Winterspiele geben - 70 Prozent mehr als 2006 in Turin.

“Das koordinierte Vorgehen hat die Effektivität im Vergleich zu vorherigen Olympischen Spielen verbessert”, sagte Wada-Generaldirektor David Howman. Neben der erhöhten Anzahl der Tests, sollen diese auch effektiver eingesetzt werden, vor allem bei den Sportarten, bei denen Doping höchst effektiv ist. “Es macht mehr Sinn, 1000 Tests im Biathlon zu haben als 1000 beim Curling”, erklärte Howman die neue Vorgehensweise.

Auch auf Seiten des IOC zeigte man sich vom eingeschlagenen Weg überzeugt. “Wir setzen unsere strikte Null-Toleranz fort. Wir sind bereit”, sagte IOC- Präsident Jacques Rogge. Der Belgier ließ keinen Zweifel daran, im Zweifelsfall auch die kanadische Polizei um Hilfe zu bitten.

Bereits bei den Olympischen Sommerspielen von Peking im Jahr 2008 konnte man durch eine vergleichbare Vorgehensweise mehr als 70 Athleten überführen. “Das rigorose Testprogramm vor Peking hat Erfolg gehabt. Wie erfolgreich es in Vancouver wird, werden wir am Ende der Spiele wissen”, meinte Wada-Präsident John Fahey.

Als Verbesserung zu Peking wird angestrebt, die Meldepflichten der Athleten besser zu überwachen, um mögliche Schlupflöcher zu schließen. “Wir haben mit dem IOC darüber geredet. Alle Athleten müssen ihre Whereabouts machen, darin haben wir übereingestimmt”, sagte Fahey.

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