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Zweitliga-Begegnung unter Verdacht: 1860 München gegen Rot-Weiss Ahlen möglicherweise manipuliert

8. März 2010 | Von sportgericht.de | Kategorie: 01 Nachrichten

Erneut ist ein Meisterschaftsspiel des Fußball-Zweitligisten 1860 München in Manipulationsverdacht geraten. Dies wurde dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) durch die Kontrollinstitution Sportradar gemeldet.

Der Kontrollausschuss des DFB informierte daraufhin die Staatsanwaltschaft Bochum und die betroffenen Vereine 1860 München und Rot Weiss Ahlen. Anders als bei vorangegangenen Verdachtsfällen waren im Vorfeld der Begegnung diesmal keine signifikanten Bewegungen auf dem internationalen Wettmarkt und auch keine Hinweise durch das Frühwarnsystem beobachtet worden.

Vielmehr sei erst im Nachhinein ein Manipulationsverdacht aufgekommen. Worauf die Spezialisten ihren Verdacht gründen, wurde bislang nicht dargelegt. Der DFB und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) kommentierten die Verdachtsmomente bislang nicht und verwiesen auf die laufenden Ermittlungen der Bochumer Staatsanwaltschaft.

Wegen verdächtiger Bewegungen auf dem Wettmarkt war bereits die Begegnung zwischen Rot-Weiß Oberhausen und 1860 München vom 6. Dezember 2010 unter Manipulationsverdacht geraten. Eine tatsächliche Spielbeeinflussung war jedoch nicht nachgewiesen worden.

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