Spanien will sich vollständig dem Wada-Code unterwerfen: Keine Dopingfälle im rechtsfreien Raum mehr
10. März 2010 | Von sportgericht.de | Kategorie: 01 NachrichtenSpanien beabsichtigt, durch eine Gesetzesänderung den Anti-Doping-Kampf zu verbessern. Konkret soll die Kooperation zwischen Zivil- und Sportgerichten verbessert werden, damit sich die beiden Institutionen besser ergänzen können. Damit reagiert das Land auf die anhaltende Kritik, der Dopingkampf würde zu lasch geführt.
“Dopingfälle standen häufig im rechtsfreien Raum. Wir werden Möglichkeiten finden, um eine größere Flexibilität zu erreichen. Die Reform wird im Einklang mit dem Welt-Anti-Doping-Code stehen”, sagte der spanische Sportminister Jaime Lissavetzky.
Gerade der Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) sei in der Vergangenheit in Spanien nur unzureichend berücksichtigt worden, wurde allgemein moniert. Beispielsweise wurden der Wada die Akten im Fall des spanischen Dopingarztes Fuentes nicht herausgegeben.