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Geplante Reform des spanischen Anti-Dopinggesetzes – Sport-Staatssekretär will Akten zugänglich machen

12. März 2010 | Von sportgericht.de | Kategorie: 01 Nachrichten

Die spanische Regierung hat erste konkrete Vorschläge zur Reform ihres heftig umstrittenen Anti-Dopinggesetzes bekannt gegeben. Danach sollen die Verbände künftig Zugang zu Beweisen aus den Ermittlungen gegen dopingverdächtige Sportler erhalten. Vor allem der untersagte Zugang zu den Ermittlungsakten um die “Operaciãn Puerto” war international kritisiert worden.

Sport-Staatssekretär Jaime Lissavetzky begründete die Reform mit dem Ziel einer verbesserten Zusammenarbeit von Sportverbänden und Justiz. Jedoch wird vermutet, dass die heftige internationale Kritik an der Informationspolitik der wahre Anlass für die Reform ist,

Erst vor drei Monaten hatte die spanische Justiz sich zuletzt geweigert, die Blutbeutel aus dem Labor des Doping-Arztes Eufemiano Fuentes herauszugeben. Internationale Sportverbände können somit keine Dopingsperren gegen die in den Skandal um die “Operaciãn Puerto” mutmaßlich verwickelten Radprofis verhängen und kritisierten die Entscheidung.

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