Unabhängige Informationen und Meinungen
über Doping, Manipulation, Täuschung
und Korruption im Sport

Was wir wollen

Wir wollen den Sauberen Sport

Die spezifischen Strukturen des Sports ermöglichen Manipulationen, Korruption und Doping. Spitzensport ist eine Unterhaltungsindustrie, die Ideale und Emotionen verkauft und damit viel Geld bewegt. Für Aktive und Funktionäre können Täuschungen mit Doping oder Korruption sehr lukrativ sein.

Mit Doping und Manipulationen werden die selbst geschaffenen Ideale des Sports zerstört: Chancengleichheit, Fairness, Freude am ehrlichen Wettkampf, Freundschaft, Selbstlosigkeit, Ehrlichkeit und Solidarität. Wir wollen den Sport an diesen Werten messen und ihn vom Abbild der Gesellschaft wieder zu einem Vorbild für die Gesellschaft machen.

Die Opfer von Korruption und Doping sind die Konsumenten. Wir Käufer von Idealen werden im Sport nicht selten “über den Tisch gezogen” und “betrogen”.

Sport Transparency - Für den Sauberen Sport e.V. kämpft für klare und transparente Strukturen in den Verbänden und Organisationen, für verbesserte Dopingkontrollsysteme, für fairen Wettbewerb und nicht zuletzt für die Gesundheit der Sportler.

Wir wollen aufklären und ein öffentliches Bewusstsein schaffen für die Probleme des Sports. Der Philosoph Eugen König wird in Jens Weinreichs Buch “Korruption im Sport” zitiert: “Nicht die so bezeichneten Manipulateure des Sports, die ihn durch Doping angeblich kaputt machen und zerstören, sind das Problem des modernen Sports, sondern die, die ihn blind anbeten und verherrlichen.”

Wir fordern und fördern Transparenz

  • durch investigativen (Sport-)journalismus
  • durch verbesserte Dopingkontroll- und Analysesysteme
  • durch verstärkten Einsatz rechtsstaatlicher Mittel
  • durch einen Korruptionsregister mit Verbänden, Unternehmen und Personen, die in Doping oder Korruption verfangen waren
  • durch einen Glaubwürdigkeits-Index aller am Sport Beteiligten
  • in den Verbandsstrukturen des Sports
  • bei der Vergabe öffentlicher Mittel an den Sport
  • eine Lobbyisten-Kartei, die Ämterhäufung und Befangenheiten offenlegt

Wir fordern ausreichende Mittel für optimalen Anti-Doping-Kampf

Institutionen, wie die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) oder die Welt Anti Doping Agentur (WADA) sowie wissenschaftliche Forschungseinrichtungen, wie die Anti-Doping-Labore in Köln und Kreischa, benötigen bessere finanzielle Ausstattung. Nur so kann den Herausforderungen des dopenden Sports begegnet werden.

Wir fordern die Abgabepflicht eines “Anti-Doping-Pfennigs” aller am Sport beteiligten Systeme. Konkret: Von jedem Euro, der mit oder durch den Sport erwirtschaftet wird, soll 1 Cent für den Anti-Doping-Kampf zur Verfügung stehen. Eingeschlossen sind TV-Vermarktungsverträge, Produktionsverträge, Werbeverträge, Spielergehälter, Antrittsprämien, Siegprämien, Eintrittsgelder und Startgebühren.

Gelder aus dem System Sport werden für Doping ausgegeben, Gelder aus dem System Sport müssen den Anti-Doping-Kampf finanzieren.

Wir fordern eine Kennzeichnungspflicht von Doping-Medikamenten

Packungen von Präparaten, deren Inhaltsstoffe auf der Doping-Liste stehen, müssen entsprechende Hinweise beinhalten. So werden versehentliche Einnahmen verbotener Stoffe reduziert.