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	<title>Sport-Transparency - Für den Sauberen Sport e.V.</title>
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	<description>Informationen und Meinungen über Doping, Manipulation, Täuschung und Korruption im Sport</description>
	<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 19:04:14 +0000</pubDate>
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		<title>ARD und WDR: Affäre um Erfurter Sportmediziner Franke größer als angenommen – 28 Sportler unter Verdacht</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:00:38 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[01 Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie verschiedene Medien übereinstimmend melden, hat die mutmaßliche Dopingaffäre um den Erfurter Sportmediziner Andreas Franke deutlich größere Ausmaße, als bislang angenommen. Nach Informationen von ARD und WDR soll Franke das Blut von mindestens 28 namentlich bekannten Sportlern mit seiner umstrittenen UV-Bestrahlung behandelt haben.
Einige der behandelten Athleten aus den Bereichen des Eisschnelllaufs, der Leichtathletik und des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie verschiedene Medien übereinstimmend melden, hat die mutmaßliche Dopingaffäre um den Erfurter Sportmediziner Andreas Franke deutlich größere Ausmaße, als bislang angenommen. Nach Informationen von ARD und WDR soll Franke das Blut von mindestens 28 namentlich bekannten Sportlern mit seiner umstrittenen UV-Bestrahlung behandelt haben.</p>
<p>Einige der behandelten Athleten aus den Bereichen des Eisschnelllaufs, der Leichtathletik und des Radsports sollen zum Zeitpunkt der Maßnahme noch minderjährig gewesen sein. Gegenstand der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sind Taten im Zeitraum von 2006 bis 2011. In dieser Zeit war Franke Vertragsarzt des Olympiastützpunktes Thüringen in Erfurt.</p>
<p>Gegen den seit 1989 als Facharzt für Sportmedizin praktizierenden  Mediziner wird wegen des Verdachtes der „unerlaubten Anwendung von Arzneimitteln zu Dopingzwecken bei Anderen“ ermittelt. Er selbst erklärte, lediglich zur Behandlung von Infekten tätig geworden zu sein. Bei einer Verurteilung droht Franke eine Geldstrafe beziehungsweise eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren.</p>
<p>Wie bereits vor Wochen bekannt geworden war, soll Franke auf seiner Webseite unter der Überschrift „individuelle Gesundheitsleistungen“ auch die UV-Bestrahlung des Blutes“ angeboten haben. Zu diesem Zweck wird dem Patienten Blut abgenommen, mit UV-Licht bestrahlt und dann zurück injiziert. Auf diese Weise soll die Sauerstoffabsorption des Blutes gesteigert werden können. Dies ist vor allem für Ausdauersportler von erheblichem Belang. Die tatsächliche Wirksamkeit ist wissenschaftlich zwar umstritten. Als sicher gilt jedoch, dass das Verfahren bereits in den 1980er Jahren in der DDR zur Anwendung kam. Bis zum Jahresende 2010 war die Reinfusion von Vollblut in Ausnahmefällen gestattet. Seit der Novellierung des Wada-Codes 2011 ist sie vollständig untersagt.</p>
<p>Die Nationale Anti-Doping Agentur (Nada) kündigte derweil an, die Einleitung sportgerichtlicher Verfahren gegen die betreffenden Personen zu prüfen. Gegen zwei Sportler wird bereits ermittelt. Dabei handelt es sich um die Eisschnellläuferin  Judith Hesse, die sich selbst angezeigt hatte, sowie den Bahnrad-Fahrer  Jakob Steigmiller.</p>
<p>Auch die Politik werde sich alsbald mit der „Causa Franke“ befassen, teilte die Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, Dagmar Freitag mit. Schon bei der nächsten Ausschusssitzung am 21. März werde man das Thema behandeln. Um effektive Prävention zu betreiben, plädierte Freitag für den Entzug der Approbation einschlägig verurteilter Mediziner: „Das wäre ein scharfes Schwert, wenn einem Arzt dafür die berufliche Grundlage entzogen würde“, so die SPD-Politikerin.</p>
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		<title>Andreas Burkert, Sueddeutsche.de: &#8220;Claudia Pechstein taucht in Patientenkartei auf&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:00:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[02 Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Burkert hat für die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung den bisher öffentlich gewordenen Ermittlungsstand im Falle des dopingverdächtigen Sportmediziners Andreas Franke zusammengefasst. PIkant: Auch der Name der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein findet sich in der Patientenkartei des umstrittenen Erfurter Arztes.
&#8221; Wie die Sportschau am Sonntag unter Berufung auf Dokumente aus  Ermittlerkreisen berichtete, finden sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Burkert hat für die Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung den bisher öffentlich gewordenen Ermittlungsstand im Falle des dopingverdächtigen Sportmediziners Andreas Franke zusammengefasst. PIkant: Auch der Name der Eisschnellläuferin Claudia Pechstein findet sich in der Patientenkartei des umstrittenen Erfurter Arztes.</p>
<p><em>&#8221; Wie die </em><em>Sportschau am Sonntag unter Berufung auf Dokumente aus  Ermittlerkreisen berichtete, finden sich in der Patientenkartei des  Erfurter Mediziners auch namhafte Sportler - darunter  Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein  und Straßenrad-Sprinter Marcel Kittel, der 2011 im Debütjahr 17  Profisiege feierte. Auch ihnen könnten somit Dopingverfahren wegen  unerlaubter Manipulation drohen. Pechstein, 39, war 2009 wegen  auffälliger Blutwerte für zwei Jahre gesperrt worden.&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/blutdoping-affaere-weitet-sich-aus-claudia-pechstein-taucht-in-patientenkartei-auf-1.1270361" target="_blank">Andreas Burkert, Sueddeutsche.de, 30.01.2012</a></p>
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		<title>Martin Krauss, &#8216;taz&#8217;: &#8220;Demokratie nach Art der Fifa - Die Wahl ohne Wahl&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 10:00:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[02 Presseschau]]></category>

		<category><![CDATA[05 Hintergründe]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor Andreas Rüttenauer, der mit seiner Spaßkandidatur für das DFB-Präsidentenamt zuzeit auf MIssstände im größten organisierten Fußball-Verband der Welt aufmerksam machen will, schickte sich ein US-amerikanischer Journalistenkollege mit der gleichen Motivaton an, gegen den Fifa-Boss Blatter zu kandidieren. Martin Krauss (&#8217;taz&#8217;) erinnert:
&#8220;Dabei war  sein Programm für den Weltfußballverband nicht revolutionär, eher eine  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor Andreas Rüttenauer, der mit seiner Spaßkandidatur für das DFB-Präsidentenamt zuzeit auf MIssstände im größten organisierten Fußball-Verband der Welt aufmerksam machen will, schickte sich ein US-amerikanischer Journalistenkollege mit der gleichen Motivaton an, gegen den Fifa-Boss Blatter zu kandidieren. Martin Krauss (&#8217;taz&#8217;) erinnert:</p>
<p><em><span id="hauptspalte" class="topo_col main_col">&#8220;Dabei war  sein Programm für den Weltfußballverband nicht revolutionär, eher eine  Mischung aus Barack Obama und Transparency International: die Amtszeit  eines Präsidenten sollte beschränkt, ein Videobeweis für strittige  Spielsituationen eingeführt, eine Generalsekretärin als weibliches  Gegengewicht zu den 24 männlichen Fifa-Exekutivmitgliedern berufen  werden und eine Art Wikileaks sollte alle internen Fifa-Dokumente  öffentlich machen. </span>&#8220;</em><a href="http://www.taz.de/Demokratie-nach-Art-der-Fifa/!86047/"><br />
</a></p>
<p><a href="http://www.taz.de/Demokratie-nach-Art-der-Fifa/!86047/">Martin Krauss, &#8216;taz&#8217;, 22.01.2012</a></p>
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		<title>Grit Hartmann, Frankfurter Rundschau: &#8220;Erfurter Dummenfang&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 10:00:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[03 Pressekommentare]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Frankfurter Rundschau befasst sich Grit Hartmann mit der &#8220;Causa Franke&#8221; und kommt mit dem Nürnberger Pharmakolgen Sörgel zu dem Schluss, dass die Verteidgungsstrategie des Erfurter Sportarztes nicht mehr als ein schwacher Versuch der Rechtfertigung sei.
&#8220;Die Methode überlebte die DDR. Auch Walter Mayer, Skandalnudel des  österreichischen Skiverbandes (ÖSV), fiel damit auf. Als nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Frankfurter Rundschau befasst sich Grit Hartmann mit der &#8220;Causa Franke&#8221; und kommt mit dem Nürnberger Pharmakolgen Sörgel zu dem Schluss, dass die Verteidgungsstrategie des Erfurter Sportarztes nicht mehr als ein schwacher Versuch der Rechtfertigung sei.</p>
<p><em>&#8220;Die Methode überlebte die DDR. Auch Walter Mayer, Skandalnudel des  österreichischen Skiverbandes (ÖSV), fiel damit auf. Als nach den  Spielen in Salt Lake City 2002 eine Putzfrau im Teamquartier  blutverschmierte Utensilien fand, argumentierte er so bizarr wie nun der  Erfurter Franke: UV-Bestrahlung sei „kein Blutdoping“, sondern  Infekt-Vorsorge. Was freilich die nach den Antidoping-Regeln  vorgeschriebene medizinische Indikation für Blutbehandlungen verfehlte&#8221;</em><a href="http://www.fr-online.de/sport/doping-ermittlungen-erfurter-dummenfang,1472784,11486246.html"></a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/sport/doping-ermittlungen-erfurter-dummenfang,1472784,11486246.html"> </a></p>
<p><a href="http://www.fr-online.de/sport/doping-ermittlungen-erfurter-dummenfang,1472784,11486246.html">Grit Hartmann, Frankfurter Rundschau, 21.01.2012</a></p>
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		</item>
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		<title>Andreas Rüttenauer, &#8216;taz&#8217;: &#8220;Ich glaube an meine Chance&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:00:19 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[04 Standpunkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Andreas Rüttenauer führt in der &#8216;taz&#8217; ein nicht ganz ernst gemeintes Interview mit sich selbst über seine Chancen, den DFB-Präsidenten Zwanziger im Amt zu beerben und spart dabei nicht an Kritik am größten Sportverband der Welt.
&#8220;Nein, es gibt zwar im Weltfußball eine Verbrecherorganisation, aber die sitzt in Zürich und nicht in Frankfurt. Ich möchte auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Rüttenauer führt in der &#8216;taz&#8217; ein nicht ganz ernst gemeintes Interview mit sich selbst über seine Chancen, den DFB-Präsidenten Zwanziger im Amt zu beerben und spart dabei nicht an Kritik am größten Sportverband der Welt.</p>
<p><em>&#8220;Nein, es gibt zwar im Weltfußball eine Verbrecherorganisation, aber die sitzt in Zürich und nicht in Frankfurt. Ich möchte auch keinem Mitarbeiter des DFB unterstellen, er wäre kein rechtschaffener Arbeiter im Dienst des Fußballs. Aber eine offene Diskussionskultur, in der die Probleme wie Rassismus, Antisemitismus oder Schwulenfeindlichkeit auf und neben dem Platz angesprochen werden können, sehe ich trotz aller Bemühungen von Theo Zwanziger in diesen Bereichen nicht.&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.taz.de/Andreas-Ruettenauer-will-DFB-Chef-werden-/!86045/"><br />
Andreas Rüttenauer, &#8216;taz&#8217;, 20.01.2012</a></p>
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		<title>Ankündigung: Sport-Transparency Kooperationspartner der &#8216;SportRegion Stuttgart&#8217; beim 11. „sport talk“</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:00:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[07 News über uns]]></category>

		<category><![CDATA[11 Termine]]></category>

		<category><![CDATA[Besonders empfohlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. Juli 2012 findet der 11. „sport talk“ zum Thema „Fairplay im Sport“ in Bad Boll statt.
Hierbei wird Sport-Transparency den Veranstalter &#8216;SportRegion Suttgart e.V.&#8217;  als offizieller Kooperationspartner unterstützen.
Weitere Informationen zum „sport talk“ finden Sie demnächst an dieser Stelle sowie  hier.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Juli 2012 findet der 11. „sport talk“ zum Thema „Fairplay im Sport“ in Bad Boll statt.</p>
<p>Hierbei wird Sport-Transparency den Veranstalter &#8216;SportRegion Suttgart e.V.&#8217;  als offizieller Kooperationspartner unterstützen.</p>
<p>Weitere Informationen zum „sport talk“ finden Sie demnächst an dieser Stelle sowie  <a href="http://www.sportregion-stuttgart.de">hier</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Olympia 2012 in London: Organisationskomitee und Pharma-Konzern GlaxoSmithKline stellen Anti-Doping-Labor vor</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 10:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[01 Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2012 in London (LOCOG) hat zusammen mit dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) das eigens für die Wettkämpfe eingerichtete Anti-Doping-Labor der Öffentlichkeit vorgestellt. In der Anlage sollen insgesamt 6250 Dopingproben untersucht werden, 1480 mehr als bei den letzen Spielen in Peking.
In dem von Wissenschaftlern des Kings College geleiteten Institut, das sich im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele 2012 in London (LOCOG) hat zusammen mit dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) das eigens für die Wettkämpfe eingerichtete Anti-Doping-Labor der Öffentlichkeit vorgestellt. In der Anlage sollen insgesamt 6250 Dopingproben untersucht werden, 1480 mehr als bei den letzen Spielen in Peking.</p>
<p>In dem von Wissenschaftlern des Kings College geleiteten Institut, das sich im 30 Kilometer nordöstlich von London gelegenen Harlow befindet, werden sich zu Zeiten der olympischen und paralympischen Wettkämpfe (27. Juli bis 12. August sowie 29. August bis 9. September) über 1.000 Mitarbeiter, darunter 150 Anti-Doping-Fachleute, um die Analysen der Proben kümmern. Wie schon vor vier Jahren werden auch die Proben der diesjährigen Spiele für Nachkontrollen mit neuen Analysemethoden über einen Zeitraum von acht Jahren eingefroren.</p>
<p>Der geschäftsführende Vorstandsvorsitzende des LOCOG, Paul Deighton, nutze die Präsentation, um die Zusammenarbeit mit GSK un der Londoner Hochschule zu loben: „Durch die Kooperation mit einem der weltbesten pharmazeutischen Unternehmen und einer der landesweit führenden Universitäten können wir die Herausforderung zu meistern, während der Spiele 6.250 Tests erfolgreich und effizient durchzuführen.“</p>
<p>Der Vorstandsvorsitzende von GSK, Sir Andrew Witty, zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Als ein wissenschaftlich orientiertes Unternehmen ist GSK prädestiniert, die benötigten Spitzentechnologien in diesem Umfang zur Verfügung zu stellen. So kann erreicht werden, dass die Anti-Doping-Bemühungen für London 2012 erfolgreich sind.“ Durch die Kooperation mit dem Kings College könne man durch die 24-stündige Besetzung „mehr Proben als jemals zuvor gleichzeitig auswerten und darüber hinaus auch Vorbild für zukünftige Spiele sein“, so Witty.</p>
<p>Britischen Medienberichten zufolge lässt sich GSK sein Engagement zehn Millionen Pfund (circa zwölf Millionen Euro) kosten. Damit ist der Konzern einer der größten Sponsoren des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ex-NBA-Profi John Amaechi im &#8216;taz&#8217;-Interview mit Jens Uthoff: &#8220;Wörter sind nicht das Problem&#8221;</title>
		<link>http://www.sport-transparency.org/?p=4103</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:00:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[02 Presseschau]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gespräch mit Jens Uthoff (&#8217;taz&#8217;) bringt der homosexuelle Ex-NBA-Profi John Amaechi auf den Punkt, was viele nicht wahrhaben wollen: Dass sich die latente Diskriminierung von Minderheiten im (Profi-)Sport im letzten halben Jahrhundert kaum reduziert hat.
&#8220;Im  Profibereich nimmt die Diskriminierung direkt Einfluss auf das Spiel  selbst, vielleicht auch darauf, welche Spieler man verpflichtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch mit Jens Uthoff (&#8217;taz&#8217;) bringt der homosexuelle Ex-NBA-Profi John Amaechi auf den Punkt, was viele nicht wahrhaben wollen: Dass sich die latente Diskriminierung von Minderheiten im (Profi-)Sport im letzten halben Jahrhundert kaum reduziert hat.</p>
<p><em>&#8220;<span id="hauptspalte" class="topo_col main_col">Im  Profibereich nimmt die Diskriminierung direkt Einfluss auf das Spiel  selbst, vielleicht auch darauf, welche Spieler man verpflichtet und  welche nicht. Im Amateurbereich hält es erst mal Personengruppen vom  Sport fern - das betrifft nicht nur Homosexuelle, das betrifft Frauen,  die &#8220;harte&#8221; Sportarten ausüben wollen. </span>&#8220;</em></p>
<p><a href="http://www.taz.de/Ehemaliger-NBA-Profi-ueber-Homophobie/!85807/" target="_blank">Jens Uthoff, &#8216;taz&#8217;, 18.01.2012</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Blutdoping-Verdacht: Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen Sportmediziner - Nada-Sprecher Mertes: &#8220;Waren frühzeitig informiert&#8221;</title>
		<link>http://www.sport-transparency.org/?p=4099</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:00:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[01 Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen den Sportarzt Andreas F. wegen des Verdachtes der „unerlaubten Anwendung von Arzneimitteln zu Dopingzwecken bei Anderen“. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll Andreas F. Spitzensportler aus den Disziplinen Eisschnelllauf, Radsport und der Leichtathletik betreut haben.
Nach Informationen des „Deutschlandfunk“ handelt es sich bei dem Mediziner um einen langjährigen Vertragsarzt des Olympiastützpunktes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt gegen den Sportarzt Andreas F. wegen des Verdachtes der „unerlaubten Anwendung von Arzneimitteln zu Dopingzwecken bei Anderen“. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll Andreas F. Spitzensportler aus den Disziplinen Eisschnelllauf, Radsport und der Leichtathletik betreut haben.</p>
<p>Nach Informationen des „Deutschlandfunk“ handelt es sich bei dem Mediziner um einen langjährigen Vertragsarzt des Olympiastützpunktes in Erfurt. Hier hatte Behörde bereits um April des vergangenen Jahres Durchsuchungen durchgeführt. Deren Sprecher Hannes Grüneisen erklärte seinerzeit, dass man dabei Beweismittel sicherstellen konnte.</p>
<p>Andreas F. soll auf seiner Webseite unter der Überschrift „individuelle Gesundheitsleistungen“ auch die UV-Bestrahlung des Blutes“ angeboten haben. Zu diesem Zweck wird dem Patienten Blut abgenommen, mit UV-Licht bestrahlt und dann zurück injiziert. Auf diese Weise soll die Sauerstoffabsorption des Blutes gesteigert werden können. Dies ist vor allem für Ausdauersportler von erheblichem Belang. Die tatsächliche Wirksamkeit ist wissenschaftlich zwar umstritten. Als sicher gilt jedoch, dass das Verfahren bereits in den 1980er Jahren in der DDR zur Anwendung kam. Bis zum Jahresende 2010 war die Reinfusion von Vollblut in Ausnahmefällen gestattet. Seit der Novellierung des Wada-Codes 2011 ist sie vollständig untersagt.</p>
<p>Der Sprecher der Nationalen Anti-Doping Agentur (Nada), Berthold Mertes, kommentierte die Vorgänge mit den Worten: „Die Nada war frühzeitig über das grundsätzliche Vorgehen der Staatsanwaltschaften informiert und hat zudem eigene Ermittlungen angestellt, um den Fall mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu eröffnen.“ Weitere Auskünfte zu dem laufenden Verfahren werde es jedoch nicht geben, so Mertes.</p>
<p>Die Ermittlungen gegen Andreas F. waren ursprünglich durch die Staatsanwaltschaft in München von Amts wegen initiiert worden. Zuständigkeitshalber wurde das Verfahren Ende 2010 jedoch nach Thüringen abgegeben.</p>
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		<item>
		<title>Dopingverdacht bestätigt: Spieler von Champions League-Teilnehmer Viktoria Pilsen droht zweijährige Sperre</title>
		<link>http://www.sport-transparency.org/?p=4100</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 10:00:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[01 Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sport-transparency.org/?p=4100</guid>
		<description><![CDATA[Der Dopingverdacht gegen den ehemaligen tschechischen U 21-Nationalspieler David Bystron hat sich bestätigt. Nach der positven A-Probe wies nun auch die B-Probe ein positves Ergebnis auf. Um welches Dopingmittel es sich handelt, wurde bislang nicht bekannt.
Dem 29-jährigen war nach einem Dopingtest im Rahmen des Champions League-Spiels seiner Mannschaft Viktoria Pilsen gegen BATE Borissow am 23. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dopingverdacht gegen den ehemaligen tschechischen U 21-Nationalspieler David Bystron hat sich bestätigt. Nach der positven A-Probe wies nun auch die B-Probe ein positves Ergebnis auf. Um welches Dopingmittel es sich handelt, wurde bislang nicht bekannt.</p>
<p>Dem 29-jährigen war nach einem Dopingtest im Rahmen des Champions League-Spiels seiner Mannschaft Viktoria Pilsen gegen BATE Borissow am 23. November des vergangenen Jahres eine verbotene Substanz nachgewiesen worden. Er hatte daraufhin jegliches Fehlverhalten bestritten. Pilsens Manager, Adolf Sadek kritisierte zudem auch den Umgang mit den Proben. Diese seien „unversiegelt und ungeschützt“ gewesen.</p>
<p>Trotz des positiven Befundes hat der Fall Bystron keine Auswirkungen auf die Resultate der zurückliegenden Champions League-Gruppenphase. In dieser belegten die Tschechen hinter dem Titelverteidiger FC Barcelona und dem AC Mailand den dritten Platz und qualifizierten sich somit für die Europa Legaue. Hier trifft das Team am 16.und 23. Februar auf den deutschen Vertreter FC Schalke 04.</p>
<p>Bystron, der seit dem Jahr 2009 für Pilsen aktiv ist, droht nun eine Dopingsperre von bis zu zwei Jahren.</p>
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